Samsung Galaxy S5 – Fakten und Gerüchte

Es wurde bereits millionenfach verkauft, stellt rund ein Jahr nach seinem ersten Auftritt in der breiten Öffentlichkeit immer noch eines der beliebtesten Smartphones dar und lässt sich zudem nach wie vor auf den vordersten Plätzen etlicher Testinstitute und Technikportale finden: Die Rede ist selbstverständlich vom „Galaxy S4“ aus dem Hause Samsung. Doch da Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, liefern die Koreaner jetzt sogar nach: Das Galaxy S5 soll bereits in wenigen Wochen vorgestellt werden …

So gut wie sicher!
In den unendlichen Weiten des WWW tummeln sich bereits Hunderte Gerüchte und Vermutungen, die sich einzig und allein mit der Technik des neuen Alleskönners aus Samsunghausen beschäftigen. Nun sind jedoch erstmals wirklich verlässliche Informationen über das neue Super-Smartphone ans Tageslicht gelungen: Ein Inside-Blogger namens Elda Murtatzin, welcher bereits in der Vergangenheit immer wieder mit goldrichtigen Vorhersagen aus verschiedensten Quellen von sich Reden machte, hat neben dem beinahe schon bestätigten Release-Termin, den 24 Februar, auch zahlreiche Hardware-Details enthüllt. So gilt neben dem Zeitpunkt der offiziellen Produktvorstellung auf dem MWC in Barcelona zum Beispiel auch der Einsatz eines 5,2 Zoll großen und satten 2.560 x 1.440 Pixel starken AMOLED-Bildschirms als so gut wie sicher. Weitere hardwaretechnische Verbesserungen sollen zudem ein neuer Quadcore-Prozessor (dessen Taktrate bei umgerechnet 4 x 2,5 GHz liegen dürfte) sowie ein aufgefrischter Akku mit sich bringen. Ob der Kraftspeicher mit seiner angeblich 3.200 mAh starken Speicherfassung allerdings auch eine längere Laufzeit hervorrufen kann, bleibt wiederum fraglich. Denn der flottere Prozessor dürfte das Handy nicht nur schneller machen, sondern auch dessen Kraftspeicher schneller aussaugen! Apropos Speicher: Im Gegensatz zum Vorgängermodell soll es das S5 lediglich in einer 32- oder 64-GB-Version geben – ein Nachrüsten per Micro-SD-Karte wird wahrscheinlich nicht möglich sein! PS: Neben dem internen Speicher lässt sich selbstverständlich auch ein Arbeitsspeicher beim beziehungsweise im S5 finden: Satte 3 GB soll dieser fassen und damit das Galaxy-Neuwerk zum schnellsten Vertreter seiner Zeit machen.

Pure Spekulation?
Neben den vielen plausiblen Gerüchten gibt es natürlich auch einige widerlegte sowie eher unwahrscheinliche Voraussagen bezüglich des fünften Mutterschiffs aus der hiesigen Sternenflotte zu vernehmen: Ein Fingerabdrucksensor (der sich über den gesamten Bildschirm erstreckt) und eine Iris-Erkennungssoftware, welche zusammen das perfekte Sicherheitspaket liefern sollten, sind zum Beispiel bereits größtenteils als Falschmeldung enttarnt worden. Etwas wahrscheinlicher: eine Aufwertung des Außenlebens. In Anbetracht der herben Kritik, die sich Samsung immer wieder für sein Polykarbonat-Design gefallen lassen muss, ist die Neugestaltung des Äußeren jedoch auch nicht wirklich verwunderlich. So soll das S5 insgesamt etwas eckiger, gut einen Millimeter schmaler und 10 Gramm leichter ausfallen sowie mit einem hochwertigen Aluminiumgehäuse versehen werden. Des Weiteren könnte noch eine High-End-Kamera, ähnlich wie sie Nokia in dem Pure View (41 Megapixel) verbaut hat, zum Einsatz kommen.
Softwaretechnisch soll natürlich Android auf dem Handy für runde Laufzeiten sorgen. In welcher Variante dieses letzten Endes zu nutzen sein wird, bleibt allerdings fraglich – zumindest soll es eine 4.4-Version sein. Ob es sich dabei um eine Beta-, Final- oder Update-Ausführung handeln wird, steht jedoch noch in den Sternen.

Fazit
Mehr Power, mehr Bildschirm und mehr Speicher – das Galaxy S5 dürfte seinen Vorgänger noch einmal deutlich übertreffen und abermals die Charts der Smartphone-Verkäufe stürmen. Dennoch werden die ganz großen Aufschreie, wie sie nach der Produktvorstellung des S4 durch die ganze Welt schallten, am 24 Februar wohl ausbleiben: Eine wirkliche Sensation wird das 5er-Modell nämlich höchstwahrscheinlich nicht mit sich bringen. Allerdings dürfte das S5 einige Verbesserungen offenbaren, sodass es trotz der gefürchteten Innovationsarmut abermals zum Bestseller der IT-Branche aufsteigen könnte. Ähnliches „Schicksal“ ereilte schließlich auch schon das iPhone 5S, welches in vielen Augen lediglich ein Plus an Prozessortechnik darstellt, im Endeffekt jedoch wieder für einige Milliarden Dollar Umsatz in den Kassen Apples sorgen konnte …