Prepaid Tarife – erst zahlen, dann telefonieren

Handys, seit kurzer Zeit auch unter dem Synonym „Smartphones“ in den zahlreichen Werbe- und Shopanzeigen dieser Welt zu finden, gelten ohne Frage als äußerst nützliche Alltagshelfer und gehören mittlerweile für Abermillionen von Menschen zum alltäglichen Elektrospaß. Ungeachtet der breiten Masse an Handynutzern gibt es jedoch nach wie vor zwei grundlegend verschiedene Arten, die kleinen Alleskönner zu benutzen zu können. So gelten Prepaidtarife etwa als eine äußerst gern genutzte Alternative zu den hiesigen Handyverträgen.

Das Prinzip

Die Idee eines Prepaidtarifs ist so einfach wie genial zugleich: Anstelle erst Kosten durch Telefonate und Kurznachrichten zu verursachen, muss der Kunde eines Prepaidtarifs zuvor sein Konto, also sein Guthaben, bei dem jeweiligen Anbieter aufladen. Dies kann zum Beispiel durch einen klassischen Bon, durch eine monatliche Aufladung oder aber durch eine manuelle Überweisung per Internetauftrag erfolgen.

Die Vorteile

Der große Vorteil der Prepaidtarife kommt vor allem Wenig- und Normaltelefonierern zugute. Denn im Vergleich zu den (oftmals sehr teuren) Handyverträgen dürfen Prepaidkarten völlig beliebig und ohne Anbieterbindung genutzt werden. Anstatt jeden Monat einen Fixbetrag entrichten zu müssen, darf der Kunde also stets den Anbieter wechseln oder das Handy ganz zur Seite legen. Zudem erhält der Benutzer einer Prepaidkarte einen festen Kostenüberblick: Handyschulden und Schufa-Einträge, wie sie immer noch bei zahlreichen Jugendlichen die Folgen allzu unachtsamer Vertragsnutzung darstellen, gibt es beim Prepaidtarif nicht zu fürchten. Und: Im Falle eines Verlusts oder Diebstahls muss sich der Benutzer nicht um eine Sperrung, Aufhebung und Umleitung des Vertrags kümmern. So sind „nur“ das Guthaben und das Handy an sich verloren …

Kosten und Kritikpunkte

Um in den Genuss eines wirklich guten, sprich netzstarken und preislich anspruchsvollen, Prepaidtarifs zu gelangen, lohnt es sich durchaus, die eine oder andere Stunde mit einem gründlichen Tarifvergleich zu verbringen. Denn die Anbieter haben oftmals ein paar versteckte Nebenkosten in ihre Tarife eingebaut, sodass die Schnäppchentarife bei allzu sorgloser Benutzung durchaus einige Zusatzkosten mit sich bringen können. Im Großen und Ganzen fallen Prepaidtarife jedoch weitaus günstiger aus, als es die zahlreichen Handyverträge tun. Lediglich Dauertelefonierer und Dauerchatter könnten vom klassischen Handytarif profitieren. Mit Gesprächspreisen von rund 6 bis 9 Cent pro Minute sowie zahlreichen Gratisoptionen kommen jedoch selbst viele Handydauernutzer mit einem Prepaidvertrag wesentlich günstiger davon. Und im Zeitalter des mobilen Internets können solche Vorausbezahl-Tarife sogar mit erstaunlich preiswerten Internetflatrates dienen! Um diese jedoch wirklich professionell bewerten zu können, lohnt sich durchaus ein Tarifvergleich auf Internetseiten wie auf Chip.de oder anderen Seiten bekannter Kommunikationsspezialisten, die in der Regel eine sehr ausführliche Liste der besten Prepaid Tarife führen. Denn insbesondere der Aspekt des mobilen Internets birgt noch einmal einige Zusatzpunkte wie Datenvolumen, Geschwindigkeitsdrosselung und Gratiseinheiten, die es vor der Benutzung einer Prepaidkarte zu beachten gilt! Hinzu kommt die Netzqualität, sprich die Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit, mit der sich durch das weltweite Web via Prepaidtarif sausen lässt.