Prepaid Mobiltelefone

Übersetzt man das Wort „prepaid“ ins Deutsche, so bedeutet es ungefähr soviel wie „im Voraus bezahlt“. Telefoniert man also mit Prepaid Handys, so wird diese Dienstleistung mit dem eigenen Guthabenkonto, welches man auflädt, indem man eine Prepaid Card kauft, verrechnet – ersteht man also eine Prepaid Card für 15 Euro und schreibt danach 10 SMS, die mit je 20 Cent zu Buche schlagen, so verringert sich das eigene Guthaben um 2 Euro auf nunmehr 13 Euro.

Anbieter solcher Prepaidtarife gibt es außerordentlich viele. Zunächst sind die großen Mobilfunkunternehmen zu erwähnen, die, neben den Vertragskunden, die sie an sich binden, auch den Markt der freien Kunden dominieren möchten. Bei diesen Anbietern kann man sich sicher sein, dass man für sein Geld ein stabiles Mobilfunknetz und einen guten, kostenlosen Support angeboten bekommt.

Weiterhin bieten viele Firmen, die normalerweise in anderen Nischen der Telekommunikationsbranche beheimatet sind, eigene Tariflösungen an, welche häufig günstiger sind, als die Tarife der marktbeherrschenden Unternehmen. Durch die enge Verknüpfung der Firmen mit der Mobilfunkbranche kann auch hier ein hilfreicher und kompetenter Support erwartet werden.

Auch Unternehmen, die, so sollte man meinen, noch nie mit der Materie Mobilfunk in Kontakt getreten sind, bieten neuerdings sehr günstige Prepaidtarife an. Diese Anbieter, etwa große Einzelhandelsketten oder gar Tageszeitungen, locken zwar mit sehr billigen Minutenpreisen, bieten aber häufig nur einen unzureichenden, kostenpflichtigen Support und verlangen an anderen Stellen sehr hohe Gebühren oder Einmalzahlungen (Aktivierungen für bestimmte Dienste, Auslandstelefonate). Dies ist nötig, damit Gewinn erwirtschaftet werden kann, denn um einen flächendeckenden Mobilfunkempfang bereitzustellen, muss ein bereits ausgebautes und funktionierendes Netz angemietet werden – und das kostet den Anbieter Geld.