Archiv der Kategorie: Mobiltelefon Verträge

Handyverträge

Handyverträge werden mit den unterschiedlichsten Konditionen angeboten. Es gibt sie mit und ohne Grundgebühr, es gibt Angebote für Schüler und Studenten. Bei manchen Verträgen bekommt man eine Prämie dazu oder eine Bargeldauszahlung. Der Markt ist mittlerweile so groß das man ganz genau hinsehen muss um den passenden Vertrag für sich zu finden. Es kommt vorwiegend auf das Telefonverhalten an. Ist man Vieltelefonierer, schreibt man lieber SMS oder möchte man vielleicht sogar noch eine Home Nummer dazu haben? Es gibt Verträge die eine bestimmte Anzahl von Frei SMS im Monat anbieten oder ein bestimmtes Gesprächsguthaben. Es werden Partnerverträge angeboten mit denen man untereinander kostenlos telefonieren kann. Am Anfang steht die Frage des Mobilfunkanbieters. Sinnvoll ist es sich einen Anbieter auszuwählen bei dem auch Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner sind. Hier kann man dann kostengünstiger untereinander telefonieren. Wenn man sich hier entschieden hat muss man sich nur noch den passenden Tarif aussuchen. Dies macht man am einfachsten bei einem Onlinevergleich. Den Abschluss eines solchen Vertrags macht man am besten ebenfalls online. Die meisten Anbieter belohnen mit einem Bonus wenn man online abschließt. Natürlich kann man dies auch in einem Handyshop tun, hier kommt man aber meist schlechter weg. Vergleichen zahlt sich auf jeden Fall aus.

Vertragsverlängerung

Läuft ein bestehender Mobilfunkvertrag aus, so hat der Vertragsnehmer die Wahl, ob er seinem Mobilfunkunternehmen treu bleiben möchte, oder ob er sich dafür entscheidet, den Vertrag zu kündigen und sich auf dem Markt neu zu orientieren.

Das Bestreben der Unternehmen ist hier klar: Sie möchten den zahlenden Kunden nicht verlieren und für weitere 18 bzw. 24 Monate an sich binden. Dafür unterbreiten sie dem Kunden ein vermeintlich gutes Angebot, welches ihm, unterschreibt er einen neuen bzw. verlängert seinen bestehenden Vertrag, ein aktuelleres Mobiltelefon zu einem niedrigen Preis bescheren soll.

Wie niedrig dieser Preis letztendlich ist, bestimmt häufig das Konsumverhalten des Vertragsnehmers. Die Unternehmen klassifizieren jeden Kunden – je mehr Geld er monatlich für die Nutzung der Mobilfunkdienste ausgibt, umso höher wird er eingestuft und umso attraktiver fällt das Angebot aus, welches ihm unterbreitet wird.

Wer nur wenig telefoniert, der ist oft tatsächlich besser beraten, wenn er das bestehende Verhältnis aufkündigt und sich einen neuen Vertragspartner sucht, denn Neukundentelefone werden generell höher subventioniert. Hat man jedoch nicht die Möglichkeit, seine Rufnummer zu portieren, das bedeutet, man kann sie nicht weiter benutzen, unterschreibt man einen neuen Vertrag, so sollte dieser Vorschlag mit Vorsicht genossen werden.

Häufig reicht es aber aus, das vorliegende Angebot mit den Preisen der jeweiligen Geräte im Internet oder im Einzelhandel zu vergleichen. Ist das Angebot unbefriedigend, so kann man auch das Telefongespräch mit einem Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens suchen. Vorher sollte man sich aber gut überlegen, wie man dem Gesprächspartner vermitteln möchte, warum man ein günstigeres Angebot verdient hat, denn der bloße Status als Bestandskunde weiß leider nicht ausreichend zu beeindrucken.

Im Hinterkopf sollte der Kunde jedoch ständig behalten, wann genau die Kündigungsfrist für den bestehenden Vertrag ausläuft. Hat er sich bis dahin nicht für eine der zahlreichen Möglichkeiten entschieden, verlängert sich der Vertrag automatisch und ohne weitere Dreingaben um 12 Monate.

Mobiltelefone mit Vertrag

Der Markt für Mobiltelefone mit Vertrag ist enorm groß und birgt eine Vielzahl an Tücken, die man kennen sollte, bevor man eine Unterschrift leistet.

Der größte Vorteil dieser Variante liegt darin, dass selbst aktuellste und modernste Mobiltelefone vom Vertragspartner stark subventioniert werden und den Endkunden häufig kein Geld kosten. Diesen Umstand nutzen viele Anbieter, um mit extrem günstigen Angeboten Kunden anzuziehen und zu einer Unterschrift zu bewegen. Beleuchtet man aber die Konditionen solcher Verträge näher, so fällt auf, dass das Geld, welches das Unternehmen in das Mobiltelefon investiert hat, an anderer Stelle wieder verdient werden soll. Hohe Anschlussgebühren, teure Minutenpreise in der Hauptnutzungszeit und Pauschalbeträge, die als Telefonversicherung deklariert werden und monatlich entrichtet werden müssen, sind häufig die Stolperfallen, die bei einer vorschnellen Unterzeichnung gerne übersehen werden.

Ein sinnvoll ausgewählter Tarif und ein Vertrag, der von einem vertrauensvollen Unternehmen gestellt wird, ist daher, obwohl zusätzliche Kosten für das Gerät entstehen können, in der Gesamtabrechnung günstiger. Häufig stellt sich nach kurzen und einfachen Überschlagsrechnung schon heraus, ob ein Vertrag sich lohnt. Wer es genauer wissen möchte, kommt um einen tiefgehenden Vergleich der einzelnen Anbieter und ihres Tarifportfolios nicht umher.

Weitere Gefahren eines Mobilfunktelefons mit Vertrag, gegen die man sich jedoch meist günstig versichern kann, sind etwa Folgekosten beim Geräteverlust (telefoniert ein unehrlicher Finder mit dem Gerät weiter?) und der Verlust der Kostenkontrolle, die schnell dazu führen kann, dass die monatliche Endabrechnung weit höher ausfällt als geplant.
Um hier gegenzusteuern, bieten sich sogenannte Flatrates an. Das bedeutet, dass ein fester Betrag pro Monat entrichtet wird, der es im Gegenzug erlaubt, unbegrenzt in bestimmte Mobilfunknetze zu telefonieren bzw. Kurznachrichten zu versenden.

Außerdem leidet die Flexibilität des Kunden natürlich unter der vertraglichen Bindung. Wer damit jedoch keine Probleme hat, der genießt den Vorteil, dass er sich nie Gedanken über den Stand seines Guthabens machen muss und einfach dann telefonieren kann, wann er möchte und solange er möchte.

Prepaid Mobiltelefone

Übersetzt man das Wort „prepaid“ ins Deutsche, so bedeutet es ungefähr soviel wie „im Voraus bezahlt“. Telefoniert man also mit Prepaid Handys, so wird diese Dienstleistung mit dem eigenen Guthabenkonto, welches man auflädt, indem man eine Prepaid Card kauft, verrechnet – ersteht man also eine Prepaid Card für 15 Euro und schreibt danach 10 SMS, die mit je 20 Cent zu Buche schlagen, so verringert sich das eigene Guthaben um 2 Euro auf nunmehr 13 Euro.

Anbieter solcher Prepaidtarife gibt es außerordentlich viele. Zunächst sind die großen Mobilfunkunternehmen zu erwähnen, die, neben den Vertragskunden, die sie an sich binden, auch den Markt der freien Kunden dominieren möchten. Bei diesen Anbietern kann man sich sicher sein, dass man für sein Geld ein stabiles Mobilfunknetz und einen guten, kostenlosen Support angeboten bekommt.

Weiterhin bieten viele Firmen, die normalerweise in anderen Nischen der Telekommunikationsbranche beheimatet sind, eigene Tariflösungen an, welche häufig günstiger sind, als die Tarife der marktbeherrschenden Unternehmen. Durch die enge Verknüpfung der Firmen mit der Mobilfunkbranche kann auch hier ein hilfreicher und kompetenter Support erwartet werden.

Auch Unternehmen, die, so sollte man meinen, noch nie mit der Materie Mobilfunk in Kontakt getreten sind, bieten neuerdings sehr günstige Prepaidtarife an. Diese Anbieter, etwa große Einzelhandelsketten oder gar Tageszeitungen, locken zwar mit sehr billigen Minutenpreisen, bieten aber häufig nur einen unzureichenden, kostenpflichtigen Support und verlangen an anderen Stellen sehr hohe Gebühren oder Einmalzahlungen (Aktivierungen für bestimmte Dienste, Auslandstelefonate). Dies ist nötig, damit Gewinn erwirtschaftet werden kann, denn um einen flächendeckenden Mobilfunkempfang bereitzustellen, muss ein bereits ausgebautes und funktionierendes Netz angemietet werden – und das kostet den Anbieter Geld.

Mobiltelefone ohne Vertrag

Wer sich ein Mobilfunkgerät kaufen möchte, dabei aber keinen Vertrag unterschreiben möchte, der die Gerätenutzung für 18 bzw. 24 Monate an ein Mobilfunkunternehmen bindet, der kauft ein Gerät ohne Vertrag.
Das Gerät wird hier direkt vom Hersteller gekauft, der Käufer kann selber wählen, zu welchen Tarifen er telefonieren und Kurznachrichten versenden will. Dazu kann er sich entweder für ein Produktbundle eines Mobilfunkunternehmens entscheiden (Handy und SIM Card werden von einem Hersteller zusammengefügt und als Paket verkauft), alternativ kann er Handy und SIM Card aber auch unabhängig voneinander auswählen und sich somit selber ein individuelleres Paket schnüren.

Vertragslose Modelle sind in jedem gut sortierten Elektronikfachhandel zu bekommen. Meist kann man sie direkt mitnehmen und unmittelbar nach dem Kauf den vollen Umfang an Möglichkeiten benutzen.

Der Hauptvorteil der vertragslosen Variante ist jedoch, dass keine monatlichen Fixkosten entstehen. Es gibt keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz, man bezahlt nur die Leistungen, die man auch wirklich in Anspruch nimmt. Bemerkt man sich, dass der Tarif nicht mehr dem eigenen Nutzungsprofil entspricht, so kann man jederzeit die SIM Card (und damit auch den Anbieter bzw. den Tarif) austauschen.

Diese Flexibilität bezahlt man beim Kauf des Mobiltelefons jedoch häufig sehr teuer. Da kein Vertrag unterschrieben wird, wird das Gerät nicht vom Mobilfunkunternehmen subventioniert. Man bezahlt den vollen Kaufpreis, den der Hersteller verlangt. Wird das Gerät beschädigt oder geht verloren, trägt der Besitzer alleine die Reparaturkosten bzw. den vollen Verlust. Tritt letztgenannter Fall auf, hat ein Gerät ohne Vertrag jedoch den Vorteil, dass es, außer dem Preis für die Neuanschaffung, keine gefährlichen Folgekosten verursachen kann, da nur das bereits vorhandene Guthaben aufgebraucht werden kann.
Auch sind die Preise für Datenübertragungen (Kurznachrichten, Emails, MMS) häufig höher als bei vergleichbaren Vertragstarifen.
Außerdem kann ein günstiger Bundlepreis manchmal nur die Folge eines sogenannten Brandings des Mobiltelefons sein, bei dem der Mobilfunkanbieter das Gerät äußerlich und innerlich verändert hat – unschöne Firmenlogos auf der Außenhülle sowie zusätzliche Knöpfe, die kostenpflichtige Dienstleistungen des jeweiligen Anbieters starten, machen so ein Branding aus.

Mobiltelefone kaufen

Bevor ein Mobiltelefon gekauft wird, sollte man sich überlegen, welche Ansprüche man an den zukünftigen Begleiter stellt. Wer das Gerät vornehmlich als Terminplaner benutzen möchte, der muss nicht im Segment der Multimediahandys suchen, wer bloß überall erreichbar sein möchte und günstig telefonieren will, muss sich nicht über Smartphones informieren und wer ein hübsches Telefon sucht, welches Musikdateien abspielen und scharfe Fotos schießen kann, der braucht kein Businessgerät.

Hat man seine Ansprüche geklärt, so fällt es ungemein leichter, sich im, immer noch enorm mannigfaltigen, Angebot der einzelnen Hersteller zurechtzufinden. Beinahe jeder Hersteller versucht natürlich, jedes mögliche Segment mit eigenen Geräten zu bedienen, um die eigene Position auf dem Markt auszubauen und zu stärken.
Eine Kaufberatung, die die Stärken und Schwächen der Geräte der populärsten Hersteller aufzeigt, ist ebenfalls auf dieser Homepage zu finden.

Ungeachtet der persönlichen Vorlieben sollte man bei jedem Kauf beachten, dass das Mobiltelefon solide und hochqualitativ verarbeitet wurde, dass die Tasten einen festen Druckpunkt aufweisen logisch auf dem Telefon angeordnet sind.
Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind die körperlichen Faktoren: Entspricht ein Gerät den eigenen Anforderungen und trifft den persönlichen Geschmack, ist dabei aber viel zu klobig und groß, da man zu zierliche Hände hat, so wäre ein Kauf ein Fehler, denn ein unhandliches Gerät kann niemals leicht und intuitiv bedient werden. Vor dem Kauf sollte man sich daher ruhig mehrere Geräte aussuchen, die technisch und optisch in Frage kommen würden, um weiterhin die Auswahl zu haben, wenn man ein Mobiltelefon von der Wunschliste streichen muss.