Alle Beiträge von wp_admin

Nokia

Der finnische Branchenprimus Nokia gilt als weltweit größter Hersteller von Mobiltelefonen. Mit einem weltweiten Marktanteil von knapp 37% in diesem Segment ist er der direkten Konkurrenz (an zweiter Stelle steht Motorola mit 14,6% Marktanteil) weit enteilt.

Seit jeher bietet Nokia eine enorm große Palette an verschiedensten Mobiltelefonen an, um sicherzustellen, dass jede Nische bedient und jeder individuelle Geschmack getroffen wird.
Daher fällt eine einheitliche Klassifizierung der Mobiltelefone der Firma Nokia sehr schwer.
Das Unternehmen bietet Einsteigermodelle, Outdoormodelle, Geräte, die vornehmlich für den geschäftlichen Einsatz bestimmt sind und nur in gedeckten Farben ausgeliefert werden, exklusive Luxustelefone und natürlich auch Smartphones an. Seit einiger Zeit versucht sich Nokia auch an sogenannten „Fashion Phones“, die durch spezielles und auffälliges Design besonders junge Kunden anziehen sollen.

Eine aufgeräumte Menüführung und funktionelle Software steht bei Nokia meist über dem Design des Telefons. Seit dem kommerziellen Erfolgsmodell „3210“, welches vor knapp zehn Jahren den deutschen Markt dominierte, wurden die Grundfesten der einfachen Bedienbarkeit über zwei Menütasten, die rechts und links unter dem Display angebracht sind, nur in Ausnahmefällen verändert.

Bei einer derart vielfältigen und großen Produktpalette fällt es ebenfalls schwer, typische Fehler aufzuzählen. Bekannt ist hingegen, dass der Support von Nokia sehr häufig nur computergenerierte Antworten auf Problemanfragen verschickt, die keine wirkliche Hilfe darstellen.

LG Electronics

Seit dem Jahre 2004 versucht das südkoreanische Unternehmen LG Electronics im europäischen Mobilfunkmarkt Fuß zu fassen. Dass sich LG heute, nur knapp vier Jahre nach dem Start der Bemühungen um diesen Markt, auf Platz fünf der Marktanteilshalter wiederfinden kann, ist ein Verdienst der konservativen Linie, die jedes Mobiltelefon dieser Marke auszeichnet.

LG experimentiert nicht, und das macht den Erfolg der Geräte aus. Die Designs der Handys sind immer gediegen und ausgereift, die Anordnung der ist Tasten ist logisch und beruht auf Altbewährtem. Angesprochen werden soll der Mittzwanziger, der sich ein wenig Luxus gönnen möchte, von seinem Mobilfunkgerät aber nicht enttäuscht oder im Stich gelassen werden will.
Form und Funktionalität sollen, so stellt LG es sich vor, verschmelzen und eine funktionierende Einheit darstellen. Um diesen Anspruch zu untermauern, entwarf LG sogar ein eigenes Telefon in Zusammenarbeit mit der Edelmarke Prada, die sich normalerweise ausschließlich auf kostspielige Textilwaren und Accessoires konzentriert.

Leider verpasst LG häufig den optimalen Zeitpunkt, um ein neues Gerät auf den Markt zu bringen. Zum Zeitpunkt, an dem der Käufer das Gerät in Betrieb nehmen kann, sind oft schon neuere Versionen der Anwendungssoftware erhältlich, die LG nicht von Werk an aufgespielt hat. Einfachste Anwendungen, etwa das Öffnen von Word- und AcrobatReader-Dateien, kann somit zu einem schwierigen Unterfangen werden.
Technisch versierte Benutzer können neue Versionen der Programme jedoch schnell und unkompliziert herunterladen und das Telefon auf den neusten Stand bringen.

Der Support der Firma LG antwortet bei Problemen äußerst zeitnah und kompetent.

Motorola

Jedes neu veröffentlichte Modell der Firma Motorola tritt ein großes Erbe an, und zwar das des ersten kommerziell produzierten Mobiltelefons überhaupt, dem DynaTAC, welches der Weltöffentlichkeit im Jahre 1983 vorgestellt wurde.

Die Bedeutung Motorolas für den europäischen Markt war lange Zeit sehr gering. Das liegt daran, dass das Unternehmen, welches, nach Nokia, die meisten Kunden der Erde mit Mobiltelefonen versorgt (Marktanteil 14,6%), sich eher auf den amerikanischen Markt konzentriert.
Dortige Mobilfunkstandards unterscheiden sich von denen in Europa und eine Anpassung der Geräte für den hiesigen Markt kam für Motorola lange Zeit nicht in Frage.

Mit der Veröffentlichung der ersten Handys der RAZR-Produktreihe auf dem europäischen Markt änderte sich diese Situation jedoch schlagartig. Obwohl die Ausstattung der Telefone nicht mehr als durchschnittlich war, wurden in den letzten vier Jahren knapp 50 Millionen Geräte ausgeliefert.
Für den Erfolg ist wohl das radikale und futuristische Design des Telefons ausschlaggebend. Es ist sehr breit und außerordentlich flach, außerdem ist es aufklappbar, um die Bedienoberfläche weiter zu vergrößern.

Auch alle anderen Modelle Motorolas unterwerfen sich keiner einheitlichen Designlinie, alle Telefone sind futuristisch und markant entworfen und vermitteln leider allzu häufig das Gefühl, dass die Bedienbarkeit der Telefone nur eine untergeordnete Rolle spielt – die Funktion muss der Form folgen, was viele potenzielle Käufer der Geräte verprellt.

Mangelnde Synchronisationsmöglichkeiten mit dem Computer oder dem Laptop und eine komplizierte, teils unlogische Menüführung sind weitere Kritikpunkte, die häufig im Zusammenhang mit dem Firmennamen zu hören sind.
Designtechnisch sind die Mobiltelefone jedoch Motorolas aber über jeden Zweifel erhaben und versprühen Dynamik und Extravaganz.

Samsung

Seitdem der Elektronikhersteller Samsung sein erstes Mobiltelefon veröffentlich hat, hat sich die Firmenphilosophie, betrachtet man die Mobilfunksparte des Unternehmens, stark verändert.

War das erste Modell noch ein grundsolides, funktionelles und einfaches Businesstelefon, welches mit übergroßer Antenne und einer großen Plastikklappe vor dem Tastenfeld produziert und ausgeliefert wurde, so bestechen die aktuellen Modelle durch zeitgemäßes, formschönes Design.

Auch die Verschiedenheit der Geräteausführungen hat sich grundlegend verbessert. Versuchte Samsung früher noch, möglichst alle Funktionen, die technisch möglich waren, in einem einzigen Gerät unterzubringen, so bedient die Firma heute gezielt die einzelnen Nischen des Marktes. Vom Einsteigermodell über das Lifestyleprodukt bis hin zum luxuriösen Smartphone, die Produktpalette ist vielfältiger denn je.

Innovationen bieten die Modelle der Firma Samsung jedoch nur selten. Allzu oft bekommt der Käufer das Gefühl, die Ingenieure des Unternehmens würden den Markt genau sondieren und sich nur jene Elemente einverleiben und selber verbauen, die bereits auf eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung gestoßen sind.
Auch bemängeln viele Benutzer den Support, der häufig nur sehr langsam auf die jeweiligen Anliegen antworten soll. Dies ist sicherlich nicht im Sinne Samsungs, denn als drittgrößter Handyhersteller (Marktanteil 13,4%) der Erde wird ein gewisses Maß an Kundenfreundlichkeit vom Endbenutzer erwartet und vorausgesetzt.
Die Qualität der Mobilfunkgeräte, die der Hersteller letzten Endes veröffentlicht, wird von diesem Fakt jedoch nicht im Geringsten beeinträchtigt.

Sony Ericsson

Der Hersteller Sony Ericsson liegt, betrachtet man die Anzahl der verkauften Mobiltelefone weltweit, momentan auf Platz vier. Das Unternehmen besitzt einen Marktanteil von knapp 9% und erzielte im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von etwa 2,81 Milliarden Euro.

Mobiltelefonen von SE sieht man an, dass die Firma eine klare, schnörkellose Linie verfolgt. Die meisten Modelle werden in der sogenannten „Candybar“-Variante gefertigt, was übersetzt bedeutet, dass sie einem großen Schokoladenriegel, vergleicht man ausschließlich die Form, ähneln.
Das Design ist hier klar der Funktionalität der Bedienelemente untergeordnet. Ein klares, aufgeräumtes und logisch strukturiertes Tastenfeld und ein Joystick, der mittig unter dem Display angebracht ist, sorgen für eine intuitive Bedienbarkeit.

Sony Ericsson ist immer bestrebt, neue Wege zu gehen und neue Technologien schnellstmöglich massenmarkttauglich zu gestalten. Eines der ersten Handys auf dem deutschen Markt, welches Farbfotografien ermöglichte, kam aus der japanisch-schwedischen Geräteschmiede, ebenso wie das erste Handy weltweit, welches echtes Xenonblitzlicht lieferte.

Häufige Kritikpunkte der Mobiltelefone dieser Firma sind einerseits die kurze Lebensdauer der verbauten Joysticks, welche das Hauptbedienelement der Telefone darstellen und somit eigentlich hochwertiger und zuverlässiger installiert werden sollten, andererseits die Unausgereiftheit der Gerätesoftware, welche häufig den Eindruck macht, als wäre sie vorschnell programmiert und eingespielt worden, um das Gerät zeitnah auf den Markt zu bringen. Beispiele dafür sind etwa ein Adressspeicher, der die Anzahl der Kontakte lange Zeit auf 100 Stück limitiert hat, sowie das Fehlen der Möglichkeit, eigene Betriebssysteme auf die Telefone zu installieren.

Vertragsverlängerung

Läuft ein bestehender Mobilfunkvertrag aus, so hat der Vertragsnehmer die Wahl, ob er seinem Mobilfunkunternehmen treu bleiben möchte, oder ob er sich dafür entscheidet, den Vertrag zu kündigen und sich auf dem Markt neu zu orientieren.

Das Bestreben der Unternehmen ist hier klar: Sie möchten den zahlenden Kunden nicht verlieren und für weitere 18 bzw. 24 Monate an sich binden. Dafür unterbreiten sie dem Kunden ein vermeintlich gutes Angebot, welches ihm, unterschreibt er einen neuen bzw. verlängert seinen bestehenden Vertrag, ein aktuelleres Mobiltelefon zu einem niedrigen Preis bescheren soll.

Wie niedrig dieser Preis letztendlich ist, bestimmt häufig das Konsumverhalten des Vertragsnehmers. Die Unternehmen klassifizieren jeden Kunden – je mehr Geld er monatlich für die Nutzung der Mobilfunkdienste ausgibt, umso höher wird er eingestuft und umso attraktiver fällt das Angebot aus, welches ihm unterbreitet wird.

Wer nur wenig telefoniert, der ist oft tatsächlich besser beraten, wenn er das bestehende Verhältnis aufkündigt und sich einen neuen Vertragspartner sucht, denn Neukundentelefone werden generell höher subventioniert. Hat man jedoch nicht die Möglichkeit, seine Rufnummer zu portieren, das bedeutet, man kann sie nicht weiter benutzen, unterschreibt man einen neuen Vertrag, so sollte dieser Vorschlag mit Vorsicht genossen werden.

Häufig reicht es aber aus, das vorliegende Angebot mit den Preisen der jeweiligen Geräte im Internet oder im Einzelhandel zu vergleichen. Ist das Angebot unbefriedigend, so kann man auch das Telefongespräch mit einem Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens suchen. Vorher sollte man sich aber gut überlegen, wie man dem Gesprächspartner vermitteln möchte, warum man ein günstigeres Angebot verdient hat, denn der bloße Status als Bestandskunde weiß leider nicht ausreichend zu beeindrucken.

Im Hinterkopf sollte der Kunde jedoch ständig behalten, wann genau die Kündigungsfrist für den bestehenden Vertrag ausläuft. Hat er sich bis dahin nicht für eine der zahlreichen Möglichkeiten entschieden, verlängert sich der Vertrag automatisch und ohne weitere Dreingaben um 12 Monate.

Mobiltelefone mit Vertrag

Der Markt für Mobiltelefone mit Vertrag ist enorm groß und birgt eine Vielzahl an Tücken, die man kennen sollte, bevor man eine Unterschrift leistet.

Der größte Vorteil dieser Variante liegt darin, dass selbst aktuellste und modernste Mobiltelefone vom Vertragspartner stark subventioniert werden und den Endkunden häufig kein Geld kosten. Diesen Umstand nutzen viele Anbieter, um mit extrem günstigen Angeboten Kunden anzuziehen und zu einer Unterschrift zu bewegen. Beleuchtet man aber die Konditionen solcher Verträge näher, so fällt auf, dass das Geld, welches das Unternehmen in das Mobiltelefon investiert hat, an anderer Stelle wieder verdient werden soll. Hohe Anschlussgebühren, teure Minutenpreise in der Hauptnutzungszeit und Pauschalbeträge, die als Telefonversicherung deklariert werden und monatlich entrichtet werden müssen, sind häufig die Stolperfallen, die bei einer vorschnellen Unterzeichnung gerne übersehen werden.

Ein sinnvoll ausgewählter Tarif und ein Vertrag, der von einem vertrauensvollen Unternehmen gestellt wird, ist daher, obwohl zusätzliche Kosten für das Gerät entstehen können, in der Gesamtabrechnung günstiger. Häufig stellt sich nach kurzen und einfachen Überschlagsrechnung schon heraus, ob ein Vertrag sich lohnt. Wer es genauer wissen möchte, kommt um einen tiefgehenden Vergleich der einzelnen Anbieter und ihres Tarifportfolios nicht umher.

Weitere Gefahren eines Mobilfunktelefons mit Vertrag, gegen die man sich jedoch meist günstig versichern kann, sind etwa Folgekosten beim Geräteverlust (telefoniert ein unehrlicher Finder mit dem Gerät weiter?) und der Verlust der Kostenkontrolle, die schnell dazu führen kann, dass die monatliche Endabrechnung weit höher ausfällt als geplant.
Um hier gegenzusteuern, bieten sich sogenannte Flatrates an. Das bedeutet, dass ein fester Betrag pro Monat entrichtet wird, der es im Gegenzug erlaubt, unbegrenzt in bestimmte Mobilfunknetze zu telefonieren bzw. Kurznachrichten zu versenden.

Außerdem leidet die Flexibilität des Kunden natürlich unter der vertraglichen Bindung. Wer damit jedoch keine Probleme hat, der genießt den Vorteil, dass er sich nie Gedanken über den Stand seines Guthabens machen muss und einfach dann telefonieren kann, wann er möchte und solange er möchte.

Prepaid Mobiltelefone

Übersetzt man das Wort „prepaid“ ins Deutsche, so bedeutet es ungefähr soviel wie „im Voraus bezahlt“. Telefoniert man also mit Prepaid Handys, so wird diese Dienstleistung mit dem eigenen Guthabenkonto, welches man auflädt, indem man eine Prepaid Card kauft, verrechnet – ersteht man also eine Prepaid Card für 15 Euro und schreibt danach 10 SMS, die mit je 20 Cent zu Buche schlagen, so verringert sich das eigene Guthaben um 2 Euro auf nunmehr 13 Euro.

Anbieter solcher Prepaidtarife gibt es außerordentlich viele. Zunächst sind die großen Mobilfunkunternehmen zu erwähnen, die, neben den Vertragskunden, die sie an sich binden, auch den Markt der freien Kunden dominieren möchten. Bei diesen Anbietern kann man sich sicher sein, dass man für sein Geld ein stabiles Mobilfunknetz und einen guten, kostenlosen Support angeboten bekommt.

Weiterhin bieten viele Firmen, die normalerweise in anderen Nischen der Telekommunikationsbranche beheimatet sind, eigene Tariflösungen an, welche häufig günstiger sind, als die Tarife der marktbeherrschenden Unternehmen. Durch die enge Verknüpfung der Firmen mit der Mobilfunkbranche kann auch hier ein hilfreicher und kompetenter Support erwartet werden.

Auch Unternehmen, die, so sollte man meinen, noch nie mit der Materie Mobilfunk in Kontakt getreten sind, bieten neuerdings sehr günstige Prepaidtarife an. Diese Anbieter, etwa große Einzelhandelsketten oder gar Tageszeitungen, locken zwar mit sehr billigen Minutenpreisen, bieten aber häufig nur einen unzureichenden, kostenpflichtigen Support und verlangen an anderen Stellen sehr hohe Gebühren oder Einmalzahlungen (Aktivierungen für bestimmte Dienste, Auslandstelefonate). Dies ist nötig, damit Gewinn erwirtschaftet werden kann, denn um einen flächendeckenden Mobilfunkempfang bereitzustellen, muss ein bereits ausgebautes und funktionierendes Netz angemietet werden – und das kostet den Anbieter Geld.

Mobiltelefone ohne Vertrag

Wer sich ein Mobilfunkgerät kaufen möchte, dabei aber keinen Vertrag unterschreiben möchte, der die Gerätenutzung für 18 bzw. 24 Monate an ein Mobilfunkunternehmen bindet, der kauft ein Gerät ohne Vertrag.
Das Gerät wird hier direkt vom Hersteller gekauft, der Käufer kann selber wählen, zu welchen Tarifen er telefonieren und Kurznachrichten versenden will. Dazu kann er sich entweder für ein Produktbundle eines Mobilfunkunternehmens entscheiden (Handy und SIM Card werden von einem Hersteller zusammengefügt und als Paket verkauft), alternativ kann er Handy und SIM Card aber auch unabhängig voneinander auswählen und sich somit selber ein individuelleres Paket schnüren.

Vertragslose Modelle sind in jedem gut sortierten Elektronikfachhandel zu bekommen. Meist kann man sie direkt mitnehmen und unmittelbar nach dem Kauf den vollen Umfang an Möglichkeiten benutzen.

Der Hauptvorteil der vertragslosen Variante ist jedoch, dass keine monatlichen Fixkosten entstehen. Es gibt keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz, man bezahlt nur die Leistungen, die man auch wirklich in Anspruch nimmt. Bemerkt man sich, dass der Tarif nicht mehr dem eigenen Nutzungsprofil entspricht, so kann man jederzeit die SIM Card (und damit auch den Anbieter bzw. den Tarif) austauschen.

Diese Flexibilität bezahlt man beim Kauf des Mobiltelefons jedoch häufig sehr teuer. Da kein Vertrag unterschrieben wird, wird das Gerät nicht vom Mobilfunkunternehmen subventioniert. Man bezahlt den vollen Kaufpreis, den der Hersteller verlangt. Wird das Gerät beschädigt oder geht verloren, trägt der Besitzer alleine die Reparaturkosten bzw. den vollen Verlust. Tritt letztgenannter Fall auf, hat ein Gerät ohne Vertrag jedoch den Vorteil, dass es, außer dem Preis für die Neuanschaffung, keine gefährlichen Folgekosten verursachen kann, da nur das bereits vorhandene Guthaben aufgebraucht werden kann.
Auch sind die Preise für Datenübertragungen (Kurznachrichten, Emails, MMS) häufig höher als bei vergleichbaren Vertragstarifen.
Außerdem kann ein günstiger Bundlepreis manchmal nur die Folge eines sogenannten Brandings des Mobiltelefons sein, bei dem der Mobilfunkanbieter das Gerät äußerlich und innerlich verändert hat – unschöne Firmenlogos auf der Außenhülle sowie zusätzliche Knöpfe, die kostenpflichtige Dienstleistungen des jeweiligen Anbieters starten, machen so ein Branding aus.

Mobiltelefone kaufen

Bevor ein Mobiltelefon gekauft wird, sollte man sich überlegen, welche Ansprüche man an den zukünftigen Begleiter stellt. Wer das Gerät vornehmlich als Terminplaner benutzen möchte, der muss nicht im Segment der Multimediahandys suchen, wer bloß überall erreichbar sein möchte und günstig telefonieren will, muss sich nicht über Smartphones informieren und wer ein hübsches Telefon sucht, welches Musikdateien abspielen und scharfe Fotos schießen kann, der braucht kein Businessgerät.

Hat man seine Ansprüche geklärt, so fällt es ungemein leichter, sich im, immer noch enorm mannigfaltigen, Angebot der einzelnen Hersteller zurechtzufinden. Beinahe jeder Hersteller versucht natürlich, jedes mögliche Segment mit eigenen Geräten zu bedienen, um die eigene Position auf dem Markt auszubauen und zu stärken.
Eine Kaufberatung, die die Stärken und Schwächen der Geräte der populärsten Hersteller aufzeigt, ist ebenfalls auf dieser Homepage zu finden.

Ungeachtet der persönlichen Vorlieben sollte man bei jedem Kauf beachten, dass das Mobiltelefon solide und hochqualitativ verarbeitet wurde, dass die Tasten einen festen Druckpunkt aufweisen logisch auf dem Telefon angeordnet sind.
Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind die körperlichen Faktoren: Entspricht ein Gerät den eigenen Anforderungen und trifft den persönlichen Geschmack, ist dabei aber viel zu klobig und groß, da man zu zierliche Hände hat, so wäre ein Kauf ein Fehler, denn ein unhandliches Gerät kann niemals leicht und intuitiv bedient werden. Vor dem Kauf sollte man sich daher ruhig mehrere Geräte aussuchen, die technisch und optisch in Frage kommen würden, um weiterhin die Auswahl zu haben, wenn man ein Mobiltelefon von der Wunschliste streichen muss.