Neue Bedrohung für das iPhone: Ein Wurm aus den Niederlanden
Das iPhone sieht sich derzeit verstärkt Angriffen durch Hacker ausgesetzt. Nachdem vor kurzem noch „Ikee“ für Furore sorgte, gibt es nun einen weiteren Wurm, der den iPhone-Besitzern das Leben schwer macht. Der neue Wurm breitet sich von den Niederlanden aus und ist in der Lage, alle sensiblen Daten des iPhones auszuspionieren. Während der erste Wurm noch harmlos war und lediglich ein Foto von Rick Astley auf den Geräten verewigte, ist dieser schon wesentlich weiter entwickelt und könnte zu einer ernsthaften Bedrohung werden. In Gefahr sind, wie auch im ersten Fall, nur iPhones, die das SSH-Protokoll für verschlüsselte Netzwerkverbindungen installiert haben. Außerdem muss ein Jailbreak durchgeführt worden sein, durch den das gesamte iPhone-Dateisystem frei verfügbar ist. Auch für die Systemdateien erhält der Benutzer nach einem Jailbreak vollständige Lese- und Schreibrechte. Diesen Jailbreak nutzen die Hacker für sich aus und spionieren mit „Ikee B“ Bankdaten und andere hochsensible Daten aus. Einige Kunden der niederländischen Bank ING sind bereits zu Opfern des iPhone-Wurms geworden. Der Wurm arbeitet nach einem einfachen Prinzip. In jedem iPhone ist von Werksseite ein Systempasswort voreingestellt. Dieses lautet „alpine“ und wird von dem Wurm einfach geändert. Allerdings gelingt „Ikee B“ das nur, wenn dieses Systempasswort vom Besitzer des iPhones nicht geändert wurde. Sobald der Wurm das Passwort in ein anderes umgewandelt hat, wird dem iPhone-User der Zugriff verwehrt. „Ikee B“ setzt zutreffender Weise das Passwort „ohshit“, wie Softwarehersteller Sophos mitteilte.
Wer ist Online?
Wir haben 9 Gäste online
Mobiltelefone Know-How
- UMTS Mobiltelefone: Was kann so ein UMTS Handy? Wir erklären es dir.
- Mit oder ohne Vertag? Oftmals ist es günstiger, einen Vertrag ohne Handy abzuschliessen. Wir zeigen, wann und warum.
- Smartphones: Die besten Smartphones im Überblick.